Letzte Aktualisierung: 16.07.2026
Seit Gründung der Bürgerinitiative Sandl im Herbst 2025 ist viel passiert. Wir möchten innehalten und zeigen, was wir in dieser Zeit gemeinsam mit unseren Partnern erreicht haben.
Einige Zahlen, Daten & Fakten:
- Rund 1.000 persönliche Unterschriften zur Erlangung von Parteistellung im UVP-Verfahren. Das überschreitet das notwendige gesetzliche Mindestmaß von 200 Unterschriften deutlich. Im UVP-Verfahren wird die Bürgerinitiative Sandl von der Rechtsanwaltskanzlei List vertreten.
- Über 3.800 Unterschriften auf der grenzüberschreitenden Petition
- Über 2.600 gesendete E-Mails allein von unserer E-Mail-Adresse
- 232 Seiten Stellungnahme zum Windpark Sandl bei der Behörde eingebracht
- 44 Newsletter per E-Mail
- 22 Videos auf unserem YouTube-Kanal
- Über 8 Monate aktive, ehrenamtliche Arbeit – mit Faktenarbeit, Bewusstseinsbildung, Mobilisierung, Vernetzung, Medien- und Pressearbeit, wissenschaftlicher Recherche, und der Vorbereitung unserer Parteistellung im UVP-Verfahren.
Und ausführlicher:
Gewichtige Stimmen für unsere Anliegen gewonnen
- Naturschutzbund OÖ: Positionspapier gegen den Windpark Sandl.
- BirdLife Österreich: deutliche Klarstellung, dass der Freiwald Tabuzone für Windkraft ist – als Gegengewicht zur fortgesetzten Desinformation rund um die BirdLife-Sensibilitätskarte durch oö. Landesregierungsmitglieder und Projektwerber.
- Grünes Band Österreich: Übermittlung einer Stellungnahme durch die Koordinationsstelle.
- Oö. Umweltanwaltschaft, bekräftigt durch EU-Beschwerden.
- Videointerview mit Univ.-Prof. i.R. Dr. Kurt Kotrschal, warum der Freiwald als Tabuzone gelten muss.
Vernetzung
- Zusammenarbeit mit österreichischen und tschechischen Organisationen, NGOs, Experten sowie weiteren relevanten Stakeholdern.
- Vernetzung mit und Unterstützung von anderen Bürgerinitiativen.
Öffentlichkeitsarbeit und Information
- Gestaltung und Betrieb einer eigenen Webseite sowie Verteilung von Flugblättern.
- Eigene Recherchetätigkeiten in wissenschaftlichen Datenbanken zur Formulierung belastbarer Argumente.
- Regelmäßige Herausgabe von Newslettern zu Themen wie Naturschutz, Liegenschaftswerte, Infraschall, Lärm, Mikroklima, Brandgefahr, Verteilungsgerechtigkeit und vielem mehr.
- Erstellung von Photomontagen, einem Überflugvideo und einer Pufferkarte zur Veranschaulichung der Dimensionen des geplanten Windparks.
- Einrichtung eines YouTube-Kanals und Veröffentlichung von Videos und Kurzvideos („Shorts“), inklusive zweisprachigem Kernbotschaften-Video.
Grenzüberschreitende Wirkung
- Grenzüberschreitende Petition gegen den Windpark Sandl (deutsche, tschechische Sprachvariante) – mittlerweile über 3.700 Unterstützerinnen und Unterstützer.
- Tschechien beteiligt sich offiziell am Verfahren: Beim tschechischen Umweltministerium sind 49 Stellungnahmen zum Windpark Sandl eingelangt, die nun in der österreichischen Umweltverträglichkeitserklärung berücksichtigt werden müssen. Zusätzlich fordert das tschechische Umweltministerium die Bewertung einer Alternativvariante mit größerem Grenzabstand und reduziertem Projektumfang.
- Erfolgreiche Bewusstseinsbildung und Aktivierung der tschechischen Öffentlichkeit.
Medienpräsenz
- Regelmäßige Information österreichischer und tschechischer Medien.
- Laufende öffentliche, mediale Berichterstattung u.a. in den Oberösterreichischen Nachrichten, im ORF OÖ, im Standard, usw.
- Breite tschechische Berichterstattung (u.a. TV Nova, Radio Prag, Seznam Zprávy) sowie ein aufgenommenes Fernsehinterview für die tschechische Umweltsendung Nedej se („Gib nicht auf“).
Was du jetzt tun kannst
Diese Erfolge sind das Ergebnis der Arbeit äußerst engagierter Menschen. Innerhalb weniger Minuten kannst auch du selbst einen Beitrag leisten: Verbreite unsere Webseite und unsere Videos über WhatsApp, Facebook, Telegram, weitere soziale Medien und im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis.
Unser aller Einsatz wirkt,
Deine Bürgerinitiative Sandl
